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OK power Label (Zertifkate und Gütesiegel)

OK Power

Beim ok-power-Label handelt es sich um ein unabhängiges Qualitätssiegel für Ökostromprodukte, das vergeben wird von EnergieVision e.V. – einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Freiburg im Breisgau. Dem, bereits im Juli 2000 gegründeten, Verein gehören unter anderem das Öko-Institut e.V. und die HIR Hamburg Institut Research GmbH an.

Das Ziel des (nicht-gewinnorientierten) Vereins ist die Herstellung von Markttransparenz in der Energiewirtschaft, und zwar ganz besonders im Ökostrommarkt. Mit dem renommierten ok-power-Label soll den Verbrauchern geholfen werden, unter der Vielzahl von Ökostromtarifen diejenigen zu erkennen, die besonders förderlich für die Energiewende sind.

Anfang 2016 wurden die Kriterien zur Vergabe des ok-power-Siegels grundsätzlich überarbeitet. Die Kriterien zur Vergabe des ok-power-Labels setzen nun an vier besonders entscheidenden Merkmalen für wirklich glaubwürdigen Ökostrom an – folgende Kriterien müssen zwingend erfüllt werden, um eine ok-power-Zertifizierung zu erhalten:

-Der gelieferte Strom muss zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammen (Wasserkraft, Photovoltaik, Windkraft, Biomasse, Geothermie oder Klärgas).

-Der Stromanbieter darf nicht beteiligt sein an Atom-, Braunkohle- oder neuen Steinkohlekraftwerken.

-Der Anbieter muss die Energiewende kontinuierlich und aktiv vorantreiben (sinnvolle und wirksame Förderung der Energiewende zusätzlich zu staatlichen Instrumenten wie z.B. dem EEG). Dabei kann die Förderung nach drei Zertifizierungsmodellen mit unterschiedlichen Anforderungen erfolgen (siehe unten).

-Die Tarifbedingungen müssen verbraucherfreundlich sein (z.B. keine Vorkasse oder Vorgabe von Mindestabnahmemengen).

Die Einhaltung der Kriterien wird selbstverständlich von einem Beirat aus äußerst erfahrenen und renommierten Experten laufend überprüft. Das Siegel wird jährlich neu vergeben – das bedeutet, ein Anbieter muss jährlich erneut nachweisen, dass er die genannten Kriterien auch wirklich einhält.

 

Drei verschiedene Zertifizierungsmodelle

Die Förderung der Energiewende durch die Ökostromanbieter kann beim ok-power-Label über drei verschiedene Zertifizierungsmodelle erfolgen. Alle Modelle sind so konzipiert, dass sie in etwa einen gleichwertigen Beitrag leisten, aber den Anbietern dennoch ein flexibles Engagement ermöglichen:

Innovationsmodell:

Der Stromanbieter muss einen definierten Anteil (zwischen 0,2 und 0,5 Cent pro kWh) aus den Erlösen des Ökostromtarifs in einen unternehmensinternen Fonds abführen. Aus diesem Fonds werden dann innovative Projekte zur Unterstützung der Energiewende finanziert (z.B. Stromspeicher, Effizienzmaßnahmen oder virtuelle Kraftwerke).

Initiierungsmodell:

Bei diesem Modell muss sich der Anbieter verpflichten, in Abhängigkeit von seinem Ökostromabsatz den Bau und die Finanzierung von erneuerbaren Kraftwerken fortlaufend zu initiieren. Außerdem muss das Risiko für die Planung übernommen werden.

Händlermodell:

In diesem Fall muss der Stromanbieter überdurchschnittlich viel Strom aus neu gebauten Erzeugungsanlagen beziehen – durch diese Nachfrage soll der Neu- und Ausbau erneuerbarer Energien gefördert werden. Dabei muss ein Drittel des gelieferten Stroms aus Kraftwerken kommen, die nicht älter als sechs Jahre sein dürfen. Ein weiteres Drittel des Stroms muss aus Anlagen bezogen werden, die nicht älter als 12 Jahre sind.

 

Ok-power-PLUS

Sollte ein Anbieter nicht nur einzelne Ökostrom-Produkte, sondern alle Stromprodukte ok-power-zertifizieren lassen (also alle Privat- und Kleingewerbekunden mit ok-power-zertifiziertem Strom beliefern), so wird er mit dem „ok-power-plus“ Siegel ausgezeichnet.

 

Fazit: Mit den Anfang 2016 neu eingeführten Kriterien wurden die Anforderungen zur Vergabe des ok-power-Labels nochmal deutlich strenger, z.B. dürfen die Anbieter jetzt nicht mehr an Atom- oder Braunkohlekraftwerken beteiligt sein. Entscheidende Kriterien zur Vergabe des Siegels sind aber weiterhin 100% Ökostromn und vor allem die aktive Förderung der grünen Energiewende. Damit handelt es sich beim ok-power-Label definitiv um eines der empfehlenswertesten und vertrauenswürdigsten Ökostrom-Gütesiegel in Deutschland überhaupt.

Stand März 2016

 

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