Greenpeace Energy Testsieger

Polarstern Ökostrom

Naturstrom Testsieger

Naturstrom

ÖKO TEST 2015 – Ökostrom Testsieger

In dem neuen ÖKO TEST Spezial „Umwelt und Energie“ (2015) findet sich ein interessanter Testbericht zu den attraktivsten Ökostrom-Tarifen. Das Team von ÖKO-TEST nahm insgesamt 26 Ökostromangebote genau unter die Lupe, wobei sowohl die Qualität des Ökostromprodukts als auch der Unternehmen selbst genau geprüft wurde – insgesamt 12 dieser Anbieter erhielten das Gesamtergebnis „Sehr Gut“. Unter den absoluten ÖKO TEST Testsiegern befanden sich auch Ökostromanbieter wie Greenpeace Energy, Polarstern, Naturstrom und EWS Schönau – allesamt Anbieter, die auch von unserem Ökostrom-Vergleich Team herausragend bewertet wurden. Herzlichen Glückwunsch!

Ein besonders wichtiges Kriterium für die Tester der ÖKO TEST Zeitschrift war dabei, dass die jeweiligen Anbieter nicht mit Atom- oder Kohlestrom-Anbietern kooperieren – oder gar selbst zu einem solchen Unternehmen gehören. Ein gutes Beispiel für solche umstrittenen „Ökostromanbieter“ wäre z.B. „Naturenergie plus active“ – ein Tarif mit 100 Prozent Ökostrom aus deutscher Wasserkraft; sogar zertifiziert mit dem renommierten „Grüner Strom Label“ und gelistet in den „EcoTopTen“, der Plattform für ökologische Spitzenprodukte. Auf den ersten Blick machte dieses Angebot einen sehr guten Eindruck. Als das ÖKO TEST Team genauer hinter die Kulissen schaute, wurde allerdings schnell klar, dass Naturenergie+ Deutschland zu 100 Prozent der EnBW gehört – einem der größten deutschen Stromkonzerne, dessen Energiemix sehr viel Atomenergie und Kohle enthält. An diesem Beispiel wird schnell deutlich, dass man als Kunde genauestens hinschauen sollte, welche Unternehmen wirklich hinter einem vermeintlich attraktiven Ökostrom-Angebot stecken. Tatsächlich wird es für Verbraucher immer schwieriger, einen rundherum sauberen Anbieter zu finden, da immer mehr gewöhnliche Stromanbieter mit vermeintlichen Ökostrom-Angeboten um umweltbewusste Kunden buhlen. Zum Beweis ihrer vermeintlichen Seriosität lassen diese Anbieter ihre Tarife oder ihre Geschäftspolitik oftmals von unabhängigen Zertifizierern prüfen. Hier muss man als Kunde allerdings ausgesprochen skeptisch sein: Viele „Ökostromanbieter“, die sich testen lassen, wählen ganz einfach die passende Zertifizierung aus – was bei der immer größer werdenden Zahl an mehr oder weniger aussagekräftigen Prüfsiegeln auch kein großes Problem darstellt. Manch andere „Ökostromanbieter“ gehen so vor, dass sie eigene Kriterien aufstellen und sich diese dann von externen Testern bestätigen lassen.

Selbst bekannte Siegel, wie die kontinuierlich vom Freiburger Öko-Institut veröffentlichte „EcoTopTen“ –eine Hitliste, in die nur Ökostromtarife mit ökologischem Zusatznutzen aufgenommen werden, die über die staatliche Förderung (EEG) hinausgehen- werden von diversen unabhängigen Ökostromanbietern wie Greenpeace Energy oder Lichtblick (dem größten unabhängigen Ökostromanbieter Deutschlands) kritisch hinterfragt. Laut den beiden Anbietern seien reine Produktlabels nämlich ganz einfach nicht mehr zeitgemäß. Sie verweisen darauf, dass bei Ökostromanbietern neben ihren Tarifen auch die Strategien der jeweiligen Anbieter im Ganzen sowie ihre direkten Beiträge zu einer grünen Energiewende getestet werden sollten. Außerdem sollten insbesondere eventuelle Verflechtungen mit anderen Unternehmen, die möglicherweise in Atom- oder Kohlestrom involviert sein könnten, unter die Lupe genommen werden. Einige renommierte Prüfsiegel wie Ok-Power haben bereits angekündigt, auf die Kritikpunkte einzugehen und wollen ab 2016 auch berücksichtigen, wie die jeweiligen Ökostromangebote die Energiewende als Ganzes fördern. Sämtliche Anbieter, die an Atom- oder Braunkohlestrom mittel- oder unmittelbar beteiligt sind, sollen dann generell keine Zertifizierung mehr erhalten können.

Sie sehen also, dass man umweltbewusster Kunde genau darauf achten sollte, von welchem Anbieter man seinen Ökostrom bezieht und was tatsächlich hinter den jeweiligen Prüfsiegeln steckt.

Glücklicherweise gibt es unabhängige Tester –wie unser Team von ökostrom-vergleich.com- bei denen man als Kunde erfahren kann, welche Ökostrom Tarife wirklich unabhängig und mit einem echten Umweltnutzen verbunden sind. Verflechtungen mit der Kohle- oder Atomstrom Industrie darf es dabei natürlich nicht geben. Jetzt aber zu den Testergebnissen von ÖKO-TEST:

ÖKO TEST 2015 – Ökostrom-Tarife – Die Testergebnisse

Getestet wurden 26 Ökostrom-Angebote, die bundesweit verfügbar waren und allesamt von EcoTopTen empfohlen wurden. Wichtig war, dass die Tarife einen ökologischen Zusatznutzen aufweisen sollten, der über die Anforderungen des EEG hinausgeht. Das kann z.B. bedeuten, dass die Anbieter einen bestimmten Anteil des Strompreises in den Ausbau regenerativer Energien investieren oder dass rund ein Drittel des verkauften Ökostroms aus Anlagen stammt, die nicht älter als 6 Jahre sein dürfen. Ein Nachweis der ökologischen Mindestkriterien kann erfolgen durch eine gültige Zertifizierung mit dem Grüner Strom Label Gold, dem ok-power-Label oder durch fachkundige, unabhängige Gutachter. Aber auch der ökonomische Aspekt fand Berücksichtigung: Genau gesagt bedeutet dies, dass die jährlichen Gesamtkosten des jeweiligen Ökostrom-Tarifs maximal 20 Prozent teurer als der Durchschnittspreis für konventionelle Stromangebote sein dürfen. Außerdem wurde geprüft, ob die betreffenden Unternehmen neben dem Ökostromprodukt noch andere Produkte mit konventionellem Strom anbieten (oder ob dies bei einem seiner Eigentümer der Fall ist). Selbstverständlich sollten die Ökostromanbieter auch wirklich unabhängig sein und keine Verflechtung mit der Atomindustrie haben – schließlich haben umweltbewusste Bezieher von grünem Strom kein Interesse, mit Ihrem Geld Firmen zu unterstützen, die nebenbei oder sogar hauptsächlich konventionellen Strom verkaufen. Bei entsprechenden Verflechtungen war eine Bewertung mit „Sehr Gut“ somit generell ausgeschlossen.

Die eigentlichen Tarife wurden allesamt mit „Sehr Gut“ bewertet, allerdings wurde nur 12 x auch im Gesamtergebnis die Note „Sehr Gut“ vergeben. Dies liegt u.a. daran, dass nur diese Unternehmen ausschließlich Strom nach den EcoTopTen Qualitätskriterien anbieten. Außerdem sind sie nicht mit konventionellen Stromanbietern verflochten.

Hier sehen Sie die ÖKO TEST Ökostrom Testsieger 2015 im Überblick

Das Gesamturteil „Sehr Gut“ erhielten folgende Anbieter / Tarife:
 
- Greenpeace Energy „Ökostrom für Privatkunden“ (90% Wasser, 10% Wind).
- Polarstern „Wirklich Ökostrom“ (100% Waser).
- Naturstrom „Naturstrom“ (55,3% Wasser, 24,5% Wind, 20,2% EE Strom).
- EWS Schönau „EWS Ökostrom“ (90% Wasser, 10% Wind).
- BayWa „BayWa Ökostrom 12“ (100% Wasser).
- Bürgerinitiative Umweltschutz „Naturstrom Ökostrom Pool“ (55,3% Wasser, 24,5% Wind, 20,2% EE Strom).
- Die Edingen-Neckarhausener Ökostromer „Ökostrom+“ (90% Wasser, 10% Wind).
- Die Schriesheimer Ökostromer „Schriesheimer Ökostrom+“ (90% Wasser, 10% Wind)
- Klimaschutz+ Energiegenossenschaft „Ökostrom+“ (90% Wasser, 10% Wind)
- Mann Naturenergie „Mann Cent“ (100% Wasser)
- ProEngeno „Naturmix Premium“ (100% Wasser“)
- Savero „Chancen geben“ (100% Wasser)

Das ebenfalls von unserem Ökostrom-Vergleich getestete Unternehmen Entega („Entega Ökostrom“) erhielt als einziger Anbieter noch das Gesamturteil „Gut“.

Acht weitere Anbieter wurden bewertet mit „befriedigend“, die fünf restlichen erhielten die Gesamtnote „ausreichend“.

Hinweis: Lichtblick, der größte konzernunabhängige Ökostromanbieter Deutschlands, wurde in dem Test nicht berücksichtigt, da das Unternehmen aufgrund der oben genannten Kritikpunkte erstmals auf eine Prüfung für die Aufnahme in die EcoTopTen verzichtete.

Stand: Oktober 2015

 

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