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Ökostrom Zertifkate

Ökostrom Zertifikate sind bei der Suche nach seriösen und wirklich umweltfreundlichen Ökostromanbietern eine große Hilfe. Inzwischen bieten fast alle Stromversorger in Deutschland auch sog. „Ökostromtarife“ an – ein lohnendes Geschäft, denn gerade seit der Atomkatastrophe in Fukushima gibt es immer mehr Menschen, die genug von der Atomenergie haben und zu einem grünen Stromanbieter wechseln möchten.

Doch nicht jeder Ökostrom-Tarif kann hat einen echten Umweltnutzen: So manche große Stromversorger bieten inzwischen neben konventionellem Strom auch Ökostromtarife an, meist gegen einen Aufschlag auf den normalen Strompreis. In diesen Fällen ist es aber oftmals so, dass ohnehin bestehender Strom aus umweltfreundlichen Quellen (übrigens meist alte Wasserkraftwerke) einfach aus dem konventionellem Stromangebot ausgegliedert wird. Die Ökostrom-Kunden bezahlen dann also für ihren Strom mehr Geld, aber die anderen Kunden des Unternehmens haben dafür ganz einfach mehr Strom aus Atom oder Kohle in ihrem Mix. Durch dieses Modell steigt der Anteil des Ökostroms im Gesamtmix natürlich nicht an – ein zusätzlicher Umweltnutzen besteht also nicht. Ein Vorteil besteht nur für den jeweiligen Stromversorger, da er so mit einem einfachen Trick mehr Geld erwirtschaftet.

Aber natürlich gibt es auch „echte“ Ökostromversorger, die vorbehaltlos zu empfehlen sind. Bei der Suche nach diesen Anbietern können Ihnen unabhängige Vergleichsportale wie Ökostrom-Vergleich.com und natürlich auch Ökostrom Zertifikate weiterhelfen:

Durch Ökostrom Zertifikate soll vor allem gewährleistet werden, dass durch das Ökostromangebot eines Anbieters wirklich ein echter Umweltnutzen gegeben ist – sprich, ob durch das Angebot wirklich zusätzlicher grüner Strom produziert wird. Darüber hinaus sollen diverse Ökostrom Zertifikate auch bestätigen, dass der Ökostrom eines Unternehmens wirklich frei von Atom- oder Kohlestrom ist. Für einige Ökostrom Zertifikate müssen sich die Anbieter auch verpflichten, aktiv den Neubau umweltfreundlicher Kraftwerke zu betreiben.

Die wichtigsten Ökostrom Zertifikate sind laut Stefan Scherfenberg von Stiftung Warentest das „Grüner Strom Label“, das „ok-Power-Label“, diverse TÜV-Zertifikate und die (allerdings in die Kritik geratenen) RECS-Zertifikate (Quelle: Stern.de 30.03.2011).
Besonders das „ok-Power-Label“ und das „Grüner Strom Label“ gelten als sehr empfehlenswert, da der Strom hier definitiv aus erneuerbaren Quellen stammen muss und die Anbieter den Bau grüner Neuanlagen fördern müssen. Über die spezifischen Anforderungen, die ein Stromversorger zum Erlangen dieser Ökostrom Zertifikate erfüllen muss, können Sie sich auf Ökostrom-Vergleich.com genauer informieren.

Bei TÜV-Zertifikaten dagegen sollte man als Verbraucher genau hinschauen, was damit genau zertifiziert wird: Oftmals lassen sich Stromanbieter z.B. durch ein TÜV Label einfach nur bestätigen, dass eine versprochene Preisgarantie auch wirklich eingehalten wird – über die Herkunft des Stroms ist damit natürlich nichts gesagt. Es gibt aber natürlich auch TÜV-Zertifikate, welche die Einhaltung bestimmter Ökostrom-Kriterien bestätigen – wie z.B. bei Greenpeace Energy.

Auch bei Stromanbietern, die sich am Handel mit den umstrittenen RECS-Zertifikaten beteiligen, sollte man skeptisch sein – mit diesen Zertifikaten kann nämlich theoretisch völlig legal Atom- oder Kohlestrom zu Ökostrom umetikettiert werden.

Übrigens: Nur weil ein Ökostromanbieter nicht mit einem bestimmten Label ausgezeichnet ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass dieser Anbieter die Anforderungen eines bestimmten Labels nicht erfüllen wurde: Zum Beispiel haben sich die Elektrizitätswerke Schönau und Greenpeace Energy nicht mit dem ok-Power-Label auszeichnen lassen, da auch die Ökostromangebote z.B. von Vattenfall (ein Unternehmen, das auch Kernkraftwerke betreibt) mit diesem Zertifikat ausgezeichnet wurden. Trotzdem erfüllen sowohl Greenpeace Energy oder die EWS Schönau sämtliche Auflagen des ok-Power-Labels. Hier sollte man als Verbraucher also genau hinschauen. In unseren ausführlichen Testberichten auf Ökostrom-Vergleich.com können Sie sich ein detailliertes Bild von den führenden Ökostromanbietern machen.

Noch ein Tipp von unserer Seite: Wenn Sie zu einem Ökostromanbieter wechseln, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass dieser nicht gleichzeitig auch noch Strom aus konventionellen Quellen wie Atom- oder Kohlekraftwerken anbietet. Bei den Anbietern, die wir bei Ökostrom-Vergleich.com für Sie getestet haben, können Sie absolut sicher sein, dass es keinerlei Verflechtungen mit der Atomindustrie gibt – es handelt sich ausnahmslos um echte Ökostromanbieter, die Ihnen wirklich sauberen Strom liefern. Bei den Anbietern auf Ökostrom-Vergleich.com können Sie sicher sein, dass Sie der Umwelt etwas Gutes tun und einen Beitrag zu einer grünen Energiewende leisten.

Im Folgenden können Sie sich über die wichtigsten Ökostrom Label und Zertifikate genauer informieren:

  1. Grüner Strom Label, Zertifkat und Gütesiegel



    Grüner Strom Label

    Bei dem „Grüner Strom Label“ handelt es sich um ein Ökostrom-Gütesiegel, dass von diversen Natur- und Umweltschutzverbänden, z.B. dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Naturschutzring Deutschland (DNR), aber auch der „Verbraucher Initiative“, getragen wird. Gegründet wurde das Bonner Grüner Strom Label e.V. bereits 1999 auf Initiative von Eurosolar – ein Ziel war, durch das Label für die an Ökostrom interessierten Verbraucher mehr Transparenz zu schaffen. Generell kennzeichnet das Grüner Strom Label Ökostromprodukte mit einem hohen Umweltnutzen: Ein wesentliches Kriterium zur Vergabe dieses Gütesiegels ist, dass die Stromanbieter einen Teil der Kundengelder in neue umweltfreundliche Erzeugungsanlagen investieren – im Rahmen eines Fondsmodells beträgt die Sonderzahlung zum Ausbau regenerativer Energien mindestens 1 Cent pro Kilowattstunde (bei Großkunden weniger).

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  2. OK power Label, Zertifkat und Gütesiegel



    OK Power

    Beim ok-Power-Label handelt es sich um ein Ökostrom-Gütesiegel, das vergeben wird von EnergieVision e.V. - einem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Freiburg im Breisgau. Hinter dem im Juli 2000 gegründeten Verein stehen das Öko-Institut e.V. in Zusammenarbeit mit dem WWF Deutschland und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Durch das ok-Power-Label soll nicht nur die Markttransparenz in der Energiewirtschaft gefördert werden, es soll vor allem garantiert werden, dass die mit diesem Gütesiegel ausgestatteten Stromangebote zu einem zusätzlichen Umweltnutzen führen – und zwar gegenüber der Öko-Strommenge, die aufgrund öffentlicher Fördermaßnahmen ohnehin erzeugt wird. Generell muss beim ok-Power-Label zwischen 2 verschiedenen Modellen unterschieden werden, nämlich dem „Händlermodell“ und dem „Fondsmodell“.

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  3. Zertifikat: Landesgewerbeanstalt Bayern Label, Zertifkat und Gütesiegel

    LGA Bayern

    Die Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) vergibt 2 verschiedene Prüfzeichen für Ökostrom, nämlich „Öko-Strom (regenerativ)“ und „Öko-Strom (effektiv)“. Diese Ökostrom-Gütesiegel können sowohl von Stromanbietern als auch von gewerblichen Verbrauchern erworben und zu Werbezwecken eingesetzt werden. Für das Prüfzeichen „Öko-Strom (regenerativ)“ müssen folgende Kriterien erfüllt werden: Der Strom muss aus regenerativen Energiequellen erzeugt werden, und zwar analog zur Definition des Erneuerbare Energien-Gesetzes, also aus Wasserkraft (regenerativ mit natürlichem Zufluß), Windkraft, Sonnenenergie, Geothermie, Deponie-/Klärgas und Biogas. Investitionen in Neuanlagen auf Basis einer Marktprognose.

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  4. Technischer Überwachungsverein (TÜV) Label, Zertifkat und Gütesiegel


    TÜV Nord TÜV Süd

    Auch der Technische Überwachungsverein (TÜV) vergibt Ökostrom-Gütesiegel. Beim TÜV Nord gibt es nur ein Ökostrom-Zertifikat, während beim TÜV Süd gleich zwischen vier verschiedenen Ökostrom-Gütesiegeln unterschieden werden muss.

    Themen: Anforderungen zur Vergabe des TÜV Nord Ökostrom Label. Kritik am Ökostrom Gütesiegel des TÜV Nord. Anforderungen zur Vergabe der TÜV Süd Ökostrom Label mit EE01 und EE02. Darüberhinaus Kritik an den Ökostrom Gütesiegeln des TÜV Süd sowie Fazit und Anmerkungen von Ökostrom-Vergleich.com.

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