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Ökogas Anbieter Greenpeace Energy 

Beim Ökostrom und Ökogas Anbieter Greenpeace Energy handelt es sich um einen bundesweit agierenden Energieversorger, der in Form einer eingetragenen Genossenschaft organisiert ist. Das Unternehmen wurde bereits im Oktober 1999 gegründet und hat seinen Sitz in Hamburg. Erklärtes Ziel von Greenpeace Energy ist eine grüne Energiewende – also eine Energieversorgung aus umweltfreundlichen Quellen, und zwar ganz ohne Atom- und Kohlestrom.

Heute ist Greenpeace Energy mit mehr als 20.000 Mitgliedern und über 100.000 Kunden die größte Energiegenossenschaft Deutschlands – ein Vorteil des Genossenschaftsmodells sind Unabhängigkeit und Transparenz. Generell geht es bei dieser Energiegenossenschaft laut eigener Aussage um den Umweltnutzen, und nicht um Gewinnmaximierung. Der hauptsächliche Anlass für die Gründung des Unternehmens war übrigens, dass nach der Liberalisierung des europäischen Strommarkts im Jahre 1998 die Umweltorganisation Greenpeace e.V. einen Energieversorger suchte, der die strengen Greenpeace-Kriterien für Ökostrom erfüllte, aber leider nicht fündig wurde – deshalb wurde Greenpeace Energy ins Leben gerufen.

Auch wenn die Umweltorganisation Greenpeace der Initiator und gleichzeitig Gründungsmitglied von Greenpeace Energy ist, so sind beide Unternehmen doch wirtschaftlich und rechtlich voneinander unabhängig – allerdings ist vertraglich gesichert, dass Greenpeace Energy die strengen Ökostrom-Kriterien von Greenpeace e.V. stets einhalten muss: Zum Beispiel sorgt eine spezielle Neubauregelung dafür, dass für jeden Kunden neue, umweltfreundliche Kraftwerke gebaut werden müssen – jeder Neukunde muss nämlich nach spätestens 5 Jahren mit Strom aus Kraftwerken versorgt werden, die nicht älter als 5 Jahre sein dürfen. Außerdem darf der Strommix keinen Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken enthalten. Derr grüne Strom selbst muss zeitgleich nach Kundenbedarf eingespeist werden; ein Einsatz von handelbaren Zertifikaten (z.B. RECS) wird ausgeschlossen etc.

Ein wichtiges Ziel von Greenpeace Energy war bzw. ist somit nicht nur die Bereitstellung von umweltfreundlichem Ökostrom, sondern auch der Bau neuer Anlagen, um das Angebot an sauberer Energie auszuweiten: Aus diesem Grund gründete das Unternehmen im Jahre 2001 die Tochterfirma „Planet energy GmbH“, welche saubere Kraftwerke plant und betreibt. Nachdem Greenpeace Energy ursprünglich nur sauberen Strom angeboten hatte, offeriert das Unternehmen seit Juli 2011 mit proWindgas auch ein umweltfreundliches Gasprodukt für Privat- und Geschäftskunden. Somit ist Greenpeace Energy zum ökologischen Energievollversorger geworden. Dieses vom Ökogas Anbieter Greenpeace Energy offerierte Produkt stellt eine wichtige Alternative zum (nicht ganz unumstrittenen) Biogas dar und erschließt darüber hinaus das Gasnetz als Speicher für grünen Strom – ein wichtiger Schritt, um den Umbau der Energielandschaft hin zu 100% erneuerbaren Energien zu ermöglichen. Wenn Wind, Wasser oder Sonne gerade mehr Energie liefern, als eigentlich gebraucht wird, kann das herkömmliche Stromnetz die überschüssige Energie nämlich nicht speichern, weshalb große Mengen wertvoller Ökoenergie ungenutzt bleiben – dieses Problem wird mittels Windgas gelöst, denn auch in Zeiten der Windflaute oder bei ausbleibendem Sonnenschein kann auf die im Gasnetz gespeicherte grüne Energie zurückgegriffen werden.

Das Prinzip vom Greenpeace Energy Ökogas (= proWindgas) ist simpel: Überschüssiger Windstrom wird genutzt, um mittels Elektrolyse Wasser in seine Grundstoffe aufzuspalten – nämlich Sauerstoff und Wasserstoff. Das so gewonnene Gas (Wasserstoff) kann dann in das Gasnetz eingespeist und jederzeit als Energie genutzt werden – also zur Wärmeerzeugung (Heizen, Kochen) oder zurückverwandelt in Strom.

Das Verfahren hat neben der Speichermöglichkeit im Gasnetz auch den großen Vorteil, dass Gas jetzt erneuerbar wird – Windgas wird anfänglich mittels Windkraft gewonnen, zukünftig aber auch mit anderen erneuerbaren Energiequellen wie Wasserkraft oder Solarenergie. Laut Aussage von Greenpeace Energy können Wasserstoff und (ebenfalls im Rahmen der proWindgas-Technologie produziertes) Methan fossiles Erdgas perspektivisch gesehen zu 100 Prozent ersetzen.

Der Ökogas Anbieter Greenpeace Energy bietet proWindgas sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden mit einem Jahresverbrauch unter 300.000 kWh an, und zwar deutschlandweit (Sondervertragskunden mit einem höheren Verbrauch werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2012 beliefert werden können). Jeder, der eine Gasheizung hat oder Gas zum Kochen verwendet, kann problemlos zu proWindgas wechseln – ein Umbau von Leitungen ist nicht notwendig.

ProWindgas Tarif: 

Kilowattstundenpreis: 6,75 Cent/kWh.

Monatliche Grundgebühr: 14,90 Euro.

Der Kilowattstundenpreis enthält 0,4 ct/kWh Förderbeitrag zum Ausbau der Windgas-Technologie.

Beim angegebenen Tarif handelt es sich um den Endpreis inkl. sämtlicher Steuern, Gebühren und der Zählerablesung.

Außerdem bietet das Unternehmen eine Preisgarantie bis mindestens 30.09.2012 (ausgenommen etwaiger Erhöhungen der Energie- und/oder Umsatzsteuer sowie anderer im Gaspreis enthaltener gesetzlicher Abgaben).

Mit einem Online-Preisrechner können Interessenten auf der Greenpeace Energy Webseite berechnen, wie viel proWindgas diesen jährlich kosten würde. Der Wechsel kann dann ganz bequem online beantragt werden. „Hier“

Sämtliche anfallende Formalitäten übernimmt dann Greenpeace Energy (auch die Abmeldung beim bisherigen Gasanbieter). Zu einer Versorgungsunterbrechung kann es bei einem Wechsel nicht kommen.

Hinweis: Die Belieferung mit dem proWindgas-Ökogas beginnt ab dem 1. Oktober 2011 (die entsprechenden Verträge können aber schon seit Juli 2011 geschlossen werden). Anfänglich wird Greenpeace Energy die Kunden mit herkömmlichem Erdgas beliefern. Ab 2012 ist dann die Beimischung von erneuerbarem Wasserstoff geplant (proWindgas). Der Ökogas Anbieter Greenpeace Energy wird dann den Anteil von Windgas immer weiter steigern, je nach zur Verfügung stehenden Erzeugungskapazitäten.

Stand: September 2011

 

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